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| Wandern im Blumenreich - die auffälligsten Blüten im Juni |
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Schopfige Kreuzblümchen (Polygala comosa)
Das zierliche Schopfige Kreuzblümchen zeigt nährstoffarme Bodenverhältnisse an. Der Name "Polygala" bedeutet "viel Milch". Man glaubte, dass die Kühe viel Milch geben, wenn man ihnen die Pflanze verfüttert. |
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
Die Acker-Witwenblume ist eine typische Pflanze der traditionell bewirtschafteten Fettwiesen. Der Blühtrieb entspringt in der Mitte der Laubblattrosette. Die Laubblätter sind meist zerteilt. |
Wiesen-Salbei (Salvia pratensis)
Der Wiesen-Salbei trägt mit seinen großen violetten Blüten viel zur Buntheit der Wegböschungen bei. Bei genauer Beobachtung bemerkt man, dass diese Pflanze nur auf mehr oder weniger süd-orientierten Böschungen, vorkommt. Der Salbei ist empfindlich gegen starke Düngung. Die Blüten des Salbei sind so gebaut, dass sich, wenn sich ein Bestäuber auf die Blüte setzt, die Staubblätter herabkrümmen und den Pollen am Hinterleib der Tiere abladen. Der Wiesen-Salbei ist mit der Heilpflanze, dem Echten Salbei, verwandt, der im Mittelmeerraum heimisch ist. |
Margarite (Leucanthemum vulgare agg.)
Diese bekannte Pflanze aus der Familie der Korbblütler war früher in den meisten Wiesen zu finden. Intensive Düngung mit Gülle und Mineraldünger. wie sie auf den Wirtschaftswiesen üblich ist, verträgt sie aber nicht. Auf den meisten Böschungen der Südsteiermark ist sie aber nach wie vor allgegenwärtig. |
Pfirsichblatt-Glockenblume (Campanula persicifolia)
Diese großblütige, breitglockige Glockenblumen-Art kommt vor allem auf Waldböschungen vor. Die Stängelblätter sind schmal. Die Pflanze besitzt eine weißen Milchsaft. |
Rauer Löwenzahn (Leontodon hispidus)
Die Laubblätter des Rauhen Löwenzahns sind im Gegensatz zur Kuhblume (Maiblume) mit Gabelhaaren behaart. Die einköpfigen Korbblüten, die vor dem Aufblühen nicken, erscheinen auch erst viel später als die Kuhblume. Der Rauhe Löwenzahn zeigt nicht allzu nährstoffreiche Standorte an. |
Ausläufer-Habichtskraut (Hieracium bauhini)
Die Korbblüten des Ausläufer-Habichtskrautes sind gehäuft am oberen Ende des Stängels angeordnet. Die Laubblätter sind blaugrün und meist nur am Nerv behaart. Es kommt auf eher nährstoffarmen, lückigen, südexponierten Böschungen vor. |
Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
Die Rosette ähnelt mit ihren zurückgeschlagen Zähnen der Kuhblume. Im Unterschied zu dieser ist der Blühtrieb jedoch verzweigt und trägt mehrere Korbblüten. Der Wiesen-Pippau ist eine häufige Pflanze der fetten Tieflandwiesen. Besonders trockene und nährstoffarme Böschungen meidet er. |
Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata)
Das Gefleckte Knabenkraut heißt so aufgrund der braunen Flecken auf den Laubblättern. Aber Vorsicht: Auch die Blätter des Breitblatt-Knabenkrauts sind gefleckt. Als Unterscheidungsmerkmal gilt der hohle Stängel des Breitblatt- Knabenkrauts. Das Gefleckte Knabenkraut ist meist größer und die heller gefärbten Blüten sind locker im Blütenstand angeordnet. Es ist eine typische, relativ häufige Orchidee lichter Wälder, seltener auch Wiesen und Moore. |
Weiße Waldhyazinthe (Platanthera bifolia)
Die weißen, wohlriechenden Blüten sind in einem lockeren Blütenstand angeordnet. Diese Orchideen-Art ist relativ häufig auf Waldböschungen gemeinsam mit dem Geflecktem Knabenkraut zu finden. |
Zittergras (Briza media)
Dieses zierliche Süßgras ist durch seine fast runden Ährchen, die einzeln in einer Rispe angeordnet sind, unverwechselbar. Das Zittergras - im Volksmund auch "Herzerlgras" genannt - kommt niemals in Fettwiesen vor und ist ein sicherer Zeiger für nährstoffarme Wiesen, Weiden und Wälder. Da solche Standorte immer seltener werden, ist es im Rückgang begriffen. |
Hornklee (Lotus corniculatus)
Eine wichtige Futterpflanze war früher der Hornklee. Dank seiner bis zu zwei Meter tief in den Boden dringenden Wurzeln kann er sich auf auf den trockensten Plätzen behaupten. |
Wundklee (Anthyllis vulneraria)
Der seidig behaarte Wundklee besiedelt trockene, sonnige Wiesen und Böschungen, dort, wo der Boden ausreichend kalkhaltig ist. Die gelben Blüten sind zu einem oder zu zwei endständigen Köpfchen zusammengeschlossen. Der Name weist auf die frühere Nutzung bei Wunden hin, wobei der Wundklee ausschließlich in der Volksmedizin zum Einsatz kommt. |
Weidenblättriges Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium)
Nährstoffarme, steinige und südexponierte Waldböschungen sind der Lebensraum des Ochsenauges. Der Gattungsname bezieht sich auf das große, leuchtend goldgelbe Blütenkörbchen. |
Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)
Bei der Wiesen-Glockenblume stehen zahlreiche Blüten - meist mehr oder weniger nickend - kurz gestielt in einer schlanken, langen Traube. Sie ist Bestandteil des Glatthafer-Salbei Böschungstyps und kommt neben dem Wiesen-Salbei, dem Wiesen-Bocksbart und der Acker-Witwenblume auf süd- und südwestwärts gerichteten, eher trockenen Böschungen vor. |
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 Naturpark Südsteirisches Weinland. Gefördert
aus Mitteln des Landes Steiermark Abteilung 16 Landes- und Gemeindeentwicklung.
Kofinanziert aus Mitteln der Europäischen Gemeinschaft, Europäischer
Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL-A).
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