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| Wandern im Blumenreich-Straßenrand |
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| Alles neu macht der Mai - die auffälligsten Blüten |
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Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
Als vitaminreichen Leckerbissen findet man an lehmigen und sandigen Böschungen häufig die Wald-Erdbeere. Ihre Blätter können getrocknet als Tee zur Linderung von Verdauungsbeschwerden verwendet werden. |
Zimt-Erdbeere (Fragaria moschata)
Seltener findet man im Gebiet die Zimt-Erdbeere, die sich durch größere Blüten und abstehend behaarte Blütenstiele von der Wald-Erdbeere unterscheidet. Auch ihre Blätter wurden früher in der Volksmedizin bei Nieren- und Blasenleiden verwendet. |
Schopfige Kreuzblümchen (Polygala comosa)
Das zierliche Schopfige Kreuzblümchen zeigt nährstoffarme Bodenverhältnisse an. Der Name "Polygala" bedeutet "viel Milch". Man glaubte, dass die Kühe viel Milch geben, wenn man ihnen die Pflanze verfüttert. |
Margerite (Leucanthemum vulgare agg.)
Diese bekannte Pflanze aus der Familie der Korbblütler war früher in den meisten Wiesen zu finden. Intensive Düngung mit Gülle und Mineraldünger, wie sie auf den Wirtschaftswiesen üblich ist, verträgt sie aber nicht. Auf den meisten Böschungen der Südsteiermark ist sie aber nach wie vor allgegenwärtig. |
Wiesen-Bocksbart (Tragopogon orientalis)
Die großen Korbblüten des Wiesen-Bocksbart sind sehr attraktiv, aber nur vormittags geöffnet. Ebenso auffällig ist der Fruchtstand mit den an Fallschirmen hängenden Samen. Die Milchsaft führenden Blätter sind schmal und leicht mit Grasblättern zu verwechseln. Die jungen Blätter des Wiesen-Bocksbarts können als Wildgemüse gegessen werden. |
Wiesen-Salbei (Salvia pratensis)
Der Wiesen-Salbei trägt mit seinen großen violetten Blüten viel zur Buntheit der Wegböschungen bei. Die Blüten des Salbei sind so gebaut, dass sich, wenn sich ein Bestäuber auf die Blüte setzt, die Staubblätter herabkrümmen und den Pollen am Hinterleib der Tiere abladen. Der Wiesen-Salbei ist mit der Heilpflanze, dem Echten Salbei, verwandt, der im Mittelmeerraum heimisch ist. |
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
Die Acker-Witwenblume ist eine typische Pflanze der traditionell bewirtschafteten Fettwiesen. Der Blühtrieb entspringt in der Mitte der Laubblattrosette. Die Laubblätter sind meist zerteilt. |
Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)
Bei der Wiesen-Glockenblume stehen zahlreiche Blüten - meist mehr oder weniger nickend - kurz gestielt in einer schlanken, langen Traube. Sie ist Bestandteil des Glatthafer-Salbei Böschungstyps und kommt neben dem Wiesen-Salbei, dem Wiesen-Bocksbart und der Acker-Witwenblume auf süd- und südwestwärts gerichteten, eher trockenen Böschungen vor. |
Zottiger Klappertopf (Rhinanthus alectorolophus)
Nicht nur auf "mageren" Wiesen, sondern gelegentlich auch auf Getreideäckern wächst der Zottige Klappertopf. Früher galt er als einer der schlimmsten Schädlinge des Getreides, besonders des Dinkels. |
Wiesen-Kerbel (Antriscus sylvestris)
Die nährstoffreichsten Wegböschungen befinden sind unterhalb von Weingärten oder Maisäckern, von denen Nährstoffe (v.a. Stickstoff) mit dem Regen eingeschwemmt werden. Das Ergebnis sind artenarme überdüngte Pflanzenbestände, in denen eine Grasart wie zum Beispiel der über einen Meter hohe Glatthafer oder stickstoffliebende Doldengewächse wie der Wiesen-Kerbel dominieren. |
Aufrechte Trespe (Bromus erectus)
Die in Horsten wachsende Pflanze bildet lückige Bestände, in denen die Sonne den Boden stark erwärmen kann. Die schmalen Blätter sind eine Anpassung an die Trockenheit, bei der sie noch zusätzlich eingerollt werden, um die Verdunstung zu verringern. Zwischen den Horsten ist genügend Platz für zahlreiche trockenheitsverträgliche, auffällig blühende Pflanzenarten. |
| Wanderkarte Blumenreich-Straßenrand: |
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