Der grenzüberschreitende Nationalpark Thayatal

Österreich als klassisches Binnenland im Herzen Europas hat auch Nationalparks, die über die Grenzen reichen und gerade in Niederösterreich ist der Park Thayatal eine Reise wert. An der Grenze zu Tschechien können Besucher pittoreske Flusslandschaften, Weinberge und wunderschöne Täler entdecken und selbstverständlich kommen dabei auch aktivere Urlauber auf ihre Kosten.

Steilwand und grünes Tal

austria_5Beides gehört in Thayatal zusammen, schließlich hat sich hier der Fluss hunderte Meter durch den Stein gegraben und das Waldviertel verspricht grandiose Aussichten. Manche Steilwände fallen senkrecht ab, es gibt aber auch leicht zu erkletternde Hänge und inmitten der Flusslandschaft sowie den umlaufenden Berge lässt es sich wunderbar wandern, Rad fahren, klettern und kraxeln. Mehr als 40 Kilometer der Thaya, das ist der Fluss, der dem Nationalpark seinen Namen gibt, sind geschützt und das zeigt einen ganz eigenen, individuellen Charakter.

Der Umlaufberg ist hierfür das deutlichste Zeichen, hier fließt die Thaya um den Berg herum und der Besucher hat einen tollen Blick auf das Land der Gegend. Bunte Blumenwiesen, sanft oder auch steiler ansteigende Hänge, bewaldet oder mit Gestrüpp dicht bewachsen, Felsformationen und vieles mehr kennzeichnen die Landschaft.

Die Natur zeigt sich äußerst lebendig

Doch die Pflanzenwelt ist das eine, die reiche Fauna des Nationalparks Thayatal etwas anderes. Mit etwas Glück lassen sich hier Otter beobachten, Störche und sogar Wildkatzen, die dieses geschützte Stückchen Erde ohne Stress für die Aufzucht von Nachwuchs nutzen. Manchmal reden die Besucher dann aber auch vom Green Canyon in Österreich, ist das Tal rund um die Thaya doch mit seinen tiefen Schluchten und Steilwänden dem großen Verwandten in Amerika nicht unähnlich.