Österreich: Die Naturparks Donau – Auen und Hohe Tauern

Wer Österreich besucht und ausnahmsweise nicht Ski fahren will in den Alpen oder die Kunst in der Hauptstadt Wien genießen will, der findet natürlich auch jede Menge imposanter Naturparks und Möglichkeiten zur Erholung inmitten unberührter Landschaften. Die Steiermark beispielsweise hat dem Nationalpark Gesäuse turmhohe Felsen aus Dolomit zu bieten, Schluchten und eine reiche Flora und Fauna. Auch im Park Kalkalpen mit Mischwald und Bergbach, Almlandschaft und bis zu 2000 Meter hohen  Bergkämmen ist die Natur greifbar und lädt zum Entspannen ein.

Im Bann des Flusses

austria_9Der Naturpark Donau Auen ist natürlich geprägt durch den größten Strom Europas. Im Südosten von Österreich gelegen, zwischen der Hauptstadt und der slowakischen Kapitale Bratislava, finden sich entlang der Auen viele hunderte Pflanzenarten, dazu Lurche, Fische und unzählige Bewohner dieses unberührten Gebietes. Vor der Gründung des Parks stand übrigens die Verhinderung eines Kraftwerks, das zweifellos Eisvogel, Seeadler, Bibern und Ottern den Garaus gemacht hätte. Die Donau kann hier frei fließen und die angrenzenden Auen sind dank Überschwemmung und wechselnden Wasserständen zu einmaligen Biotopen geworden.

Es bieten sich zahllose Wanderwege an, aber auch Radtouren und sogar Fahrten mit dem Boot, je nach Wunsch und Anspruch. Auf der Donau im Kanu paddeln oder im Schlauchboot tuckern, das hat schon etwas für sich, und die Parkwächter vor Ort helfen gern bei der Planung einer Tour durch den Nationalpark Donau Auen.

Hohe Tauern: Die Gipfel im Blick

Gleich drei Bundesländer umfasst dieser berühmte Nationalpark in Österreich und im Gebiet Hohe Tauern haben die Besucher die mächtigen Berge der Umgebung stets in guter Sicht. Unzählige Dreitausender, Wasserfälle und Gletscherflüsse wie –seen zeichnen die Gegend aus und auch die hiesige Tierwelt mit Murmeltieren, Steinböcken, Adlern, Geiern ist gerade im Kern des Parks unberührt. Nur am Rande gibt es ökologisch vertretbare Bewirtschaftung der Almen und die vielseitigen Wanderwege verlaufen stets mitten durch, doch niemals gegen die Natur. Es gibt Biosphären Zentren zu besichtigen, viele Themenwege für Wandersleute und überall finden sich Jagdhütten für Rast und Erholung.

Auch lässt sich hier wunderbar auf den geschichtlichen Spuren des Alpinismus wandern. Schon im 18. Jahrhundert wurde in Hohe Tauern mit der Besteigung der Alpen begonnen und natürlich geht das auch heute noch, wenn auch geführt und mit Begleitern, die sicher durch Eis und Schnee und Felsen führen.

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